Die Qual der Wahl bei der Auswahl einer Universität

Wenn man die Qual der Wahl einer Universität hat, so dürften bei vielen angehenden Studenten sicherlich der Ruf und die Qualität der jeweiligen Universität im Vordergrund stehen. Hierzu zählen im Allgemeinen drei Kernbereiche: die Lehre an sich, die Forschung und der Wissenstransfer zwischen Universität und Wirtschaft. Wenn man Umfragen, Rankings und Statistiken Glauben schenken mag, so stehen unter diesen Kriterien die Universitäts-Standorte  Heidelberg, München, Freiburg. Berlin und Tübingen an erster Stelle. Allerdings spielt für so manchen angehenden Studenten auch die Größe der Universität eine Rolle. Lieber ein Studium an einer großen Universität oder lieber ein Studium an einer kleinen Universität? Aber auch hier hat man wieder die Qual der Wahl, voraus gesetzt natürlich, dass man aufgrund seines Numerus Clausus und den anderen Aufnahmekriterien keine Zugangsprobleme hat. Als Vorteil eines Studiums an einer großen Universität gilt sicherlich, dass den Studenten in der Regel mehr fakultative, also freiwillige, Zusatzveranstaltungen angeboten werden. Auch bei der Suche nach einer späteren Doktorarbeit hat man hier eine größere Auswahl. Allerdings ist es so, dass man bei großen Universitäten mehr Selbständigkeit von den Studenten erwartet und in der Regel Anonymität herrscht. An einer kleinen Universität kennt man sich hingegen oft. Durch den engeren Kontakt mit Dozenten und Kommilitonen lassen sich viele Probleme besser lösen, nicht selten kann es passieren, dass man von den Dozenten mit Namen angesprochen wird. Auch ist das System an kleineren Universitäten aus Sicht der Studierenden besser verschult. So bekommt man in der Regel am Anfang des Semesters einen Vorlesungsplan, an den man sich halten kann. Für so manchen ist aber neben dem reinen Studium das Freizeit- und Kulturangebot der entsprechenden Universitätsstadt interessant. Diese Angebote sind sicherlich in den Städten mit großen Unis eher zu finden, denn diese befinden sich nicht selten auch in größeren Städten wie zum Beispiel München, Berlin,  Hamburg oder Köln. Aber wer hingegen einmal in kleineren Städten wie zum Beispiel Heidelberg, Freiburg oder Tübingen studiert hat, schwört auf den Charme dieser Städte.

 

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