Wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung

Endlich die überflüssigen Pfunde loswerden

Spätestens im Frühling verbindet viele Menschen nur ein Wunsch: endlich die überflüssigen Pfunde loszuwerden, die sich unter der Frühlings- und Sommerbekleidung nicht mehr kaschieren lassen! So ist in Deutschland mehr als die Hälfte aller Erwachsenen übergewichtig, davon wieder fast die Hälfte adipos, d. h. krankhaft übergewichtig. Besonders im letzteren Fall sind Folgekrankheiten wie zum Beispiel Diabetes und Herz- / Kreislauferkrankungen schon fast vorprogrammiert. Hinzu kommt für übergewichtige Menschen zumeist auch ein ästhetisches Problem, so haben dauerhaft überflüssige Pfunde schon so manche Beziehung oder Zweisamkeit beeinträchtigt. So verwundert es nicht, dass ca. 80 Prozent aller Deutschen im Laufe ihres Lebens schon versucht haben, mit Diäten, vermehrter Bewegung und Ernährungsumstellung abzunehmen, dieses jedoch zumeist ohne dauerhaften Erfolg. Nicht selten zeigte die Waage nach solchen Versuchen durch den „Jo-Jo-Effekt“ mehr an als vorher. Verblieben sind dann besonders die  hartnäckigen Fettpolster an Hüften und Bauch, Oberschenkeln, Fesseln oder auch an der männlichen Brust. So entschließen sich viele Betroffene für einen schönheitsoperativen Eingriff in Form einer Fettabsaugung (Liposuktion). Eine solche gehört zu den am häufigsten durchgeführten Operationen in der plastischen-ästhetischen Chirurgie. Als die modernste und oft erfolgversprechendste Methode gilt dabei die „Wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung“ (WAL).

Wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung (WAL)

Die Wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung gilt nicht nur als einer der modernsten Methoden zum Fettabsaugen, sondern auch als eine besonders sanfte und selektive Methode. Grundsätzlich ist es bei einer Fettabsaugung so, dass eine Flüssigkeit mit hohem Druck in die entsprechende Körperpartien, aus denen das Fett abgesaugt werden soll, gepumpt wird. Durch die Flüssigkeit werden die Fettzellen so weit auseinander geblasen, dass sie mit einer dünnen Kanüle abgesaugt werden können. Bei der Wasserstrahl-assistierten Fettabsaugung wird jedoch im Gegensatz zu den herkömmlichen Verfahren das Fett mit einem fächerförmigen, flächigen Wasserstrahl herausgelöst und zwar mit einem erheblich geringeren Kraftaufwand. Dieses führt  zu einem reduzierten Risiko von Nebenwirkungen. So bleibt zum Beispiel das umliegende Bindegewebe nahezu unversehrt. In Folge dessen kommen Blutergüsse und Verletzungen der sensiblen Nerven, die direkt unter der Haut liegen, wesentlich seltener vor. Ein wesentliches Element der Wasserstrahl-assistierten Fettabsaugung ist es, dass sich der hohe Druck des feinen Wasserstrahls den verschiedenen Strukturen des Bindegewebes auf eine hervorragende Art anpasst. So kann das überschüssige Fettgewebe punktgenau herausgelöst und durch eine zweite Kanüle simultan abgesaugt werden. Der schonende Eingriff bedeutet für den Patienten eine bessere Verträglichkeit sowie eine wesentlich geringere Belastung durch Kochsalzlösung. Ein weiterer Vorteil der WAL-Methode ist es, dass der Operateur bereits während des Eingriffs die zu korrigierenden Körperstellen modellieren kann. Dieses bedeutet, dass unschöne Dellen und Unebenheiten sofort beseitigt werden können und Nachkorrekturen nur seltener notwendig sind, als bei den herkömmlichen Methoden der Fettabsaugung.

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